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202-1111 Geschichte Dithmarschens Dithmarschen im "Dritten Reich" und in der Nachkriegszeit Fortsetzung des im Frühjahr unterbrochenen Kurses

Beginn Do., 22.10.2020, 17:00 - 18:30 Uhr
Kursgebühr 14,00 €
Dauer 2 Nachmittage
Kursleitung Rüdiger Möller
Martin Gietzelt

Die Zeit des Nationalsozialismus hat in Dithmarschen kaum sichtbare oder ohne Hintergrundwissen erkennbare Zeichen hinterlassen. Zum Einen wurden diese Zeichen nach Kriegsende getilgt: aus dem "Adolf-Hitler-Koog" wurde der "Dieksanderkoog", an vielen Orten wurden "Horst-Wessel" - oder "Otto-Streibel-Straßen" politisch korrekt umbenannt. Denkmäler der Nationalsozialisten in Wesselburen und Wöhrden wurden entfernt. Zum Anderen spielen Gedenkstätten zu nationalsozialistischen Verbrechen, wie die Gedenkanlage in Gudendorf im öffentlichen Bewußtsein kaum eine Rolle.
Das kann jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass der Nationalsozialismus in Dithmarschen eine breite Zustimmung fand. Die Ergebnisse der letzten Reichstagswahl vom März 1933 bestätigen dies.
Nach dem Ende des NS-Regimes stand auch Dithmarschen vor einer schwierigen Phase des politischen, wirtschaftlichen und sozialen Aufbaus, der sich im Spannungsverhältnis von Tradition und Bruch vollzog. Beleuchtet wird zum Einen die allgemeine Notsituation in Dithmarschen direkt nach Kriegsende, die durch die Zunahme der Bevölkerung aufgrund der Ankunft von Flüchtlingen und Vertriebenen und durch die Ausweisung verschärft wurde. Zum Anderen werden der Prozess der allmählichen politischen Selbständigkeit in demokratischen Verhältnissen und die wirtschaftliche Erholung beschrieben.
Abschließend wird von der kulturellen Entwicklung nach 1945 berichtet.



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Kursort

Dit

Süderstraße 16
25704 Meldorf

Termine

Datum
22.10.2020
Uhrzeit
17:00 - 18:30 Uhr
Ort
Süderstraße 16, Ditmarsia, Saal
Datum
29.10.2020
Uhrzeit
17:00 - 18:30 Uhr
Ort
Süderstraße 16, Ditmarsia, Saal